Wupperputz am 25.3.2023
Ursprüngliche war es Planung, dass der Wupperputz unseres Vereins mit dem Wupperputz der Stadt Wuppertal zum gleichen Zeitpunkt abgehalten werden sollte. 2400 Freiwillige hatten sich bei der Stadt Wuppertal dazu angemeldet. In unserem Verein hatten sich rund 30 Personen angemeldet. Aufgrund des zu erwartenden, schlechten Wetters für den geplanten Termin sagte die Stadt Wuppertal Ihren Wupperputz dann aber kurzfristig aus Sicherheitsgründen ab. Der von unserem Verein geplante Termin für die Säuberung unseres Vereinsgewässers wurde trotzdem durchgeführt.
Georg Ostra, der die Aktion an unserem Vereinsgewässer geleitet hatte, empfing um 7.45 Uhr die Teilnehmer am Vereinsheim. Der Kaffee war für alle angemeldeten Vereinsmitglieder bereits vorbereitet. Dort wurde von Georg zunächst die Planung für diesen Tag erläutert.
So wurden die Arbeitsteams von Georg für die verschiedenen Gewässerbereiche zusammengestellt, die unbedingt vom Unrat befreit werden sollten. Pünktlich um 8.00 Uhr sollte es losgehen. Zu diesem Zeitpunkt setzte allerdings ein so starker Regen ein, dass erst mit zwanzig minütiger Verspätung gestartet werden konnte. Ab dann blieb es dann glücklicherweise für mehrere Stunden trocken. Erst gegen Mittag setzte dann wieder Regen ein.



Ein Team hatte die Aufgabe den Unrat rund um die „Muniwiese“ zu sammeln. In diesem Bereich kam so viel Müll zusammen, dass erneut leere Müllbeutel vom Vereinsheim abgeholt werden mussten, da die mitgenommenen Müllbeutel nicht ausreichten um den bis dahin gesammelten Unrat aufzunehmen. Super gemacht, danke dafür.
Ein zweites Team startete unterhalb der „Muniwiese“ bis zum Vereinsheim. Auf dieser Strecke mussten die immer mehr gefüllten Mülltüten bis zum Vereinsheim mitgenommen werden da es keine Möglichkeit gab, diesen Müll an einer Sammelstelle Mit dem Auto abzuholen. Dazu kamen noch lange Abflussrohre und Kabel. Danke für Euren Einsatz. Super gemacht.
Justin Wuttke, einer der beiden Jugendleiter, hatte die Aufgabe zugeteilt bekommen mit den Jugendlichen den Müll rund um den Stausee einzusammeln. Hier kam, wie sich jeder denken kann, auch jede Menge Unrat zusammen. Der Stausee wird bekanntlich von vielen Menschen aufgesucht, die leider oft ihren Müll achtlos liegen lassen. Habt ihr toll gemacht. Danke dafür.
Das vierte Team hatte die Aufgabe den Bereich unterhalb des Vereinsheims zu säubern. Dazu zählte auch, die dort liegenden defekten Boote die seit Jahren nicht im Einsatz waren beziehungsweise durch das Hochwasser 2021 zerstört wurden zu entsorgen. Dementsprechend waren diese Boote in einem katastrophalen, nicht mehr zu reparierendem Zustand.
Zunächst zog man in Erwägung, diese Boote den steilen Hang zum Parkplatz am Vereinsheim zu transportieren, um sie anschließend einzeln mittels Anhänger zum an der „blauen Brücke“ am Stausee aufgestellten Müllcontainer zu befördern und zu entsorgen. Dieser Plan wurde dann aber schnell verworfen. Es waren einfach zu viele, vor allem zu schwere Boote. Bei vielen Booten hatte sich der Rumpf mit Wasser voll gezogen, waren dadurch natürlich noch einmal schwerer. Nun sollten die Boote über den Wasserweg zum Müllcontainer an der blauen Brücke befördert werden. Dazu kam unser Vereinsboot zum Einsatz. An diesem wurden gleich alle zu entsorgenden Boote angebunden. Zuvor mussten diese Boote in das Wasser befördert werden. Das war Schwerstarbeit. Im gemächlichen Tempo ruderten zwei Vereinsmitglieder diesen „Bootskonvoi“ zum Zielpunkt. Dort angekommen mussten die Boote über die Uferböschung gezogen werden. Noch einmal Schwerstarbeit. Teilweise mussten die Boote mittels Axt in zwei oder drei Teile zerlegt werden damit diese Teile dann auch in den relativ kleinen Müllcontainer passten. Mit einer Axt wurden Löcher in den Rumpf Der Boote geschlagen, um das dort eingetretene Wasser heraus zu bekommen. Mit zusätzlichem Wasser im Rumpf hätten die Boote nicht in den Müllcontainer befördert werden können. Tolle Arbeit Jungs, da war Koordination und Kraft verlangt. Gut gemacht. Danke an das Team, dass trotz der harten Arbeit immer gut gelaunt war. Anschließend gab es im Vereinsheim eine wohlverdiente Kaffeepause. Wieder im Einsatz, sammelte dieses Team im Bereich des Vereinsheims weiteren Müll. Zusätzlich wurde unmittelbar unterhalb vom Vereinsheim der Hang gepflegt.
Gegen 13.00 Uhr trafen sich dann alle Teams wieder am Vereinsheim. Der Grill war schon vorbereitet, alle konnten sich mit einer Grillwurst oder Steak und heißem Kaffee wieder stärken.


Fazit: Wieder eine wichtige und sinnvolle Aktion, die einmal mehr gezeigt hat, dass sehr viele Menschen leider immer noch nicht verstanden haben, wie mit der Natur umzugehen ist.